Biografie

 

Bérengère Le Boulair wurde 1987 in Frankreich geboren und ist in Toulouse aufgewachsen. Am dortigen Konservatorium begann auch ihr musikalischer Weg. Prägende Bühnenerfahrungen mit renommierten Künstlern wie Omara Portuondo, Winton Marsalis beim Jazzfestival in Marciac, sowie mit dem Debussy Quartett animierten sie dazu, Musik zu studieren. Nach dem Abschluss ihres Bachelors in Musikwissenschaft im Jahr 2008 zog sie nach Salzburg, um ihr Violinstudium bei Anita Mitterer (Mosaïques Quartett) an der Universität Mozarteum zu beginnen. Neben ihrem hervorragenden Hauptfachunterricht genoss sie eine inspirierende Ausbildung durch weltberühmte Interpreten wie Rainer Schmidt, Esther Hope, Benjamin Schmid, mit Mitgliedern des Hagen Quartetts im Bereich der Kammermusik, sowie mit Dorothee Oberlinger, Vittorio Guielmi, Hiro Kurosaki und Reinhard Goebel im Bereich der Alten Musik.

 

In diesen Jahren nahm sie sehr aktiv am Salzburger Konzertleben teil und schloss im November 2014 ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab.

 

Im gleichen Jahr lernte sie Daniel Sepec kennen, begnadeter Geiger und Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, und entschied sich, nach Lübeck zu ziehen, um weitere künstlerische Impulse von ihm zu bekommen. Seitdem nimmt sie am norddeutschen Musikleben teil und hat mit den Kieler und Lübecker Sinfonikern, mit der Hamburger Camerata , sowie regelmäßig mit den Alte- Musik- Ensembles Elbipolis, Schirokko und Bell’arte Salzburg gespielt.

 

Von 2015 bis 2021 war sie als Dozentin für Violine und Streicherensemble in der Musik-und Kunstschule Lübeck tätig. In den letzten Jahren hat sie sich der Kammermusik verstärkt gewidmet : mit der Cellistin Christiane Reiling bildet sie das « Duo Movimento »,und mit der Fagottistin Maria Palme das Duo « Les Perdrix dansantes ». Außerdem hat Bérengère 2021 mit ihrem sehr originellen Soloprogramm für Geige, Stepptanz und Gesang debütiert.

 

Weitere Informationen zu ihren Projekte und Konzerttermine finden sich auf dieser Seite.